Es beginnt..

Eine Woche Weltreise. Hört sich erstmal nicht nach viel an und trotzdem fühlt es sich für uns schon viel länger an. Die Eindrücke in Peru überwältigen uns. Zunächst waren wir die ersten 3 Tage in einem Hostel in Miraflores (supernetter Hostelbesitzer), einem reichen Viertel der Stadt. Jetlag pur! Quasi bis Vorgestern jeden Tag minimum 9 Stunden geschlafen. Miraflores ist zwar unheimlich schön mit dem Parque de Amour, dem Meerzugang mit dutzenden Surfern, vielen guten Restaurants und unheimlich vielen Touristen, aber dafür auch ziemlich teuer im Verhältnis zum Rest von Peru. Die Innenstadt ist zwar schon wesentlich ehrlicher, aber wie wir bald herausfinden sollten, nicht repräsentativ für Peru. Nachdem wir noch 2 weitere Tage in Lima in einem anderen Stadteil über AirBnB bei einem netten, wohlhabenderen Pärchen verbrachten, wussten wir, dass wir weiter müssen. Die große Stadt mit ihren vielen Unterschieden von schönen, umzäunten Häusern zu Wellblechbauten, ist zwar wirklich interessant, aber wir wollten mehr sehen. Also ließen wir uns von Erik dem Hostelbesitzer ein paar Ausflugsziele in den Norden zeigen und machten uns per Bus auf den Weg nach Barranca. Und in das kleine Städtchen Barranca haben wir uns auch ein bisschen verliebt. Wir waren dort eine kleine Sensation, weil es sonst echt keine anderen weißen Touristen gibt und die Menschen dort sind sehr aufgeschlossen und wir wurden einige Male von Schulmädchen heimlich tuschelnd verfolgt und abfotografiert oder während einem Straßentheater plötzlich zur Hauptattraktion, weil weiß und sprechen kaum spanisch. In der Nähe von Barranca gibt es außerdem das zweitälteste Zivilisation der Welt: Caral (ca. 5000 Jahre alt). Natürlich waren wir auch dort die einzigen weißen Touristen und es gab keine englische Führung aber die vielen Pyramiden waren wirklich beeindruckend. Nach zwei Tagen gings dann auch schon weiter nach Huaraz (auf ca. 3000 Meter Höhe und 400 Km von Lima Stadt entfernt). Hier sind wir jetzt bei James, einem Schotten, der hier eine Bar besitzt und couchsurfen noch bis morgen. Huaraz ist wieder eine etwas größere Stadt inmitten von Bergdörfern, an deren Höhe wir uns erstmal gewohnen mussten. Mit einem Freund von James, Abhay, einem Mexikaner, der seit 20 Jahren nur am herumreisen und Abenteuer erleben ist, haben wir den gestrigen Tag verbracht und hatten gute Gespräche (glücklicherweise auf Englisch) bis spät in die Nacht. Heute gönnten wir uns einen Ausflug zu den Hot Springs von Monterrey und spazierten danach ein bisschen durch die dortigen Bergdörfer. Leider ist das Wetter in Huaraz zwar bis Mittags immer wunderschön und warm, doch danach herrscht Weltuntergangsstimmung. Wir genießen unsere Zeit, haben so gut wie gar keinen Plan, wo es als nächstes hingeht, sollten dringend mehr Spanisch lernen und sind jetzt schon dankbar für das, was wir erleben dürfen. Natürlich sind unsere Gedanken auch bei jenen zu Hause, die gerade Schwieriges durchleben müssen. Wir schicken euch unsere Umarmungen aus der Ferne und viel Kraft! Ihr hört von uns, Maxi und Rafi.

Blog Updates

Vermiss keine unserer Blog Posts. Wir schicken dir nur eine Mail, wenn ein neuer Blog-Post veröffentlicht wurde. Mehr nicht.

Eine Antwort zu „Es beginnt..“

  1. schönen Start! aber ihr seid ja eh schon mitten drin im Reiserausch. Viel Spaß!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert